| Harleydays 2008 |
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| Geschrieben von: Arne Vogel |
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Lautes Motorenknattern und -blubbern durchdringt die Hamburger Luft und jeder weiß, dass die Hamburger Harley Days begonnen haben. Vom 20. bis 22. Juni 2008 fanden die diesjährigen Harley Days in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld statt. Etwa 600.000 Besucher kamen, um sich die oft skurill anmutenden, aber auch originalgetreuen Motorräder der 1903 gegründeten US-amerikanischen Motorradschmiede aus Milwaukee, Wisconsin anzuschauen und den einmaligen Sound, sowie die einmalige Atmosphäre zu genießen. Bei gefühlten 35 Grad und strahlend blauem Himmel war dies ein Genuß für jeden, der sich gerne schöne Motorräder anschaut. Es wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Nicht nur die knapp 75.000 Harley Davidson konnte man bestaunen, sondern auch das großartige Live-Musik-Programm mit 11 Live-Bands auf der Hauptbühne machten das Ganze zu einem gelungenen Support der Kult-Motorradmarke. So traten unter anderem Glenn Hughes (Bassist/Sänger Deep Purple), Hank Davison Band unplugged (Kultband der Bikerszene), Jimmy Cornett (Country-Blues-Rock-Sänger aus Hamburg) und Smokestack Lightnin’ (Country u. Modern Twang) auf der Hauptbühne auf und brachten die Menge zum brodeln. Es war ein großer Erfolg und eine grandiose Stimmung. Oft wußte man nicht, wo man zuerst hinsehen sollte, denn es gab so viel zu sehen. Sei es das schöne Airbrush, das Trike mit Harley-Motor und Anhänger, die klassische Harley Davidson oder der skurile Umbau der gerade an einem vorbeigefahren ist oder neben einem steht. Reißüberflutung pur war an diesem Wochenende angesagt und es gab kein Ende. Aber das wollte sowieso keiner, denn es gefiel jedem, was er zu sehen bekam. Für Harley Davidson und Buell Fans gab es dann auch noch ein großes Highlight: Zum Abschluss gab es am Sonntag, 22. Juni 2008 die traditionelle Parade mit etwa 10.000 Harleys, die von der Glacischaussee aus quer durch die Stadt blubberten um wieder an der Glacischaussee zu enden. Dieses Jahr durfte Armin Rohde als „Special-Guest“ die Parade anführen, der gerade seine Harley Davidson Fat Bob bekam und diese somit gebührend einfahren durfte. Auch ohne Motor kann es gehen. So sah man am Sonnabend, 21. Juni ab und an einige Cruiser und Chopper mit Pedalen über das Heiligengeistfeld und die Reeperbahn cruisen, die lautstark vom umstehenden Publikum bejubelt und begrüßt wurden. Arne Vogel |
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