Große Fanreise zum Fanclubtreffen von Marina Koller
Am zweiten Wochenende im Mai (21. bis 22. Mai veranstaltete unsere Marina ihr erstes offizielles Fanclubtreffen in ihrem Heimatort Lohberg am Arber im Bayerischen Wald. Aus diesem Grunde bin ich (Hans Peter Sperber) zusammen mit meinem Kumpel Thomas Krüger von Berlin zu einem Wochenende in den Bayerwald gefahren. Gleich zu Anfang kann ich sagen: Es war ein megafantastischen Fanclubtreffen mit Marina. Liebe Marina es war supertoll und Du warst grandios.
Thomas und ich fuhren am Donnerstag nach Magdeburg. Dort übernachteten wir bei Sven Janssen. Zu Dritt fuhren wir mit Sven dann am Freitagmorgen(6 Uhr) gut gelaunt und erwartungsvoll in den Bayerwald. Als gebürtiger Franke war ich schon im Arberland. Aber das ist Jahrzehnte her. Die Fahr zog sich ganz schön hin und wir machten mehrere Pausen. Der Weg von der Autobahn Richtung Cham nach Lohberg kam uns doch sehr lang vor. Marina wohnt wirklich sehr tief im Wald drin. Ich kam mir vor wie der Prinz, der sein Schneewittchen hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen besuchen will. Da muss er halt tief in den dunklen Wald hinein, sowie wir.
Aber wir fanden im tiefen Bayerwald dann den malerischen Lohberg. Da es erst 2 Uhr mittags war fuhren wir zur Arber-Seilbahn. Da wir nun dort waren fuhren wir auch auf den Arber rauf. Aber natürlich NUR mit der Marina-Koller-Gondel. Wir hatten die Gondel für uns ganz alleine. Nach dem Ausstieg wanderten wir zum Gipfel und stürmten das Gipfelkreuz. Nach dem Abstieg stärkten wir uns an der Seilbahn-Station, bevor wir mit „unserer“ Marina-Koller-Gondel wieder nach unten fuhren.
Hinterher quartierten wir uns dann in Lohberg ein, erfrischten uns und gingen zum Treffen mit Marina und den anderen Fans in das Bräustüberl. Marina begrüßte kurz nach 18 Uhr ihre Gäste. Sie stelle jedes anwesende Mitglied den anderen vor.
So mussten sich die Mitglieder nicht selbst vorstellen.
Neben den übernachtenden Gästen – etwas über 30 – waren ca. 20 weitere Fans aus der Umgebung mit dabei. Dann gab es das Abendessen, das jeder bei der An-meldung bestellte. Aber einige hatten tatsächlich vergessen, was sie bestellt hatten. Das war aber kein Problem für die Küche.
Nach dem Essen machten wir draußen einige Gruppenfotos von den Fans mit Mari-na. Auch ein kleines Shooting, wo nur Marina fotografiert wurde, entwickelte sich spontan. Im Wirtshaus gab es dann das offizielle Fotoshooting mit Marina. Jeder konnte sich hier mit ihr fotografieren lassen. Dafür gab es eine Extrawand mit Poster von Marina. Bei so vielen Leuten dauerte das dann eine ganze Weile. Alle Fans genossen es, sich mit Marina fotografieren zu lassen. Den Eindruck hatte ich.
Hinterher unterhielten wir Fans uns untereinander.
Dann kam das Highlight des Abends: Marina spielte auf ihrer Gitarre und dann dazu. Das ganz ohne Technik, eben akustisch pur. Wir Fans konnten uns Lieder von ihr Wünschen. Es war ein ganz besonderes Privatkonzert für uns Fans. Ich genoss es sehr. Denn Marina saß an meinem Tisch und ich hatte deswegen besonders viel Vergnügen daran. Leider gab es ein paar wenige Anwesende die trotz des Privatkonzertes für uns einfach störend quatschten.
Diese Hingabe von Marina zu ihren Fans an diesen Abend hatte mich sehr beein-druckt und ich wechselte vom Sympathisanten zum Fan. Denn für mich gibt es da schon Abstufungen.
Am Samstagmorgen frühstückten wir Fans gemeinsam mit Marina im Bräustüberl. Danach fuhren wir in Fahrgemeinschaften zur Arber-Seilbahn. Dort freuten Sven, Thomas und ich uns, dass wir am Vortag schon hier waren. Denn es konnten ja nicht alle mit der Marina-Koller-Gondel fahren. Oben angekommen wanderten wir wieder zum Gipfel. Hier war dann wieder Zeit für ein großes Foto-Shooting mit Marina. Hier entstanden dann gemeinsame Fotos, wo Marina ganz privat angezogen war. Eine Rarität, denn normal sind ja Fotos im Bühnenoutfit. Nach der Rückfahrt mit der Gondel verabschiedete sich Marina von uns. Denn sie hatten wegen dem Konzert am Samstagabend noch einiges zu erledigen.
Am Nachmittag fuhren Sven, Thomas und ich noch zum großen Arbersee. Wir um-wanderten dann den wunderschönen See und knipsten dort kräftig den See und uns gegenseitig mit dem See als Hintergrund.
Um 18 Uhr waren wir Drei dann rechtzeitig beim Einlass in die „Osser-Tenne“, um das das große Fankonzert zu besuchen. Wir Fans hatten freien Eintritt. Die anderen Gäste mussten einen kleinen Eintritt bezahlen. Drei Stunden Konzert warteten auf uns. Um 19.30 Uhr begann es und ca. 22.30 Uhr war es dann zu Ende. Es war fan-tastisch. Marina sang ihre Schlager aus den hochdeutschen Alben und aus dem bayerischen Album. Dazu auch einige internationale englische Hits. Zu ihren Schlager-Covernummern zählte auch „Jugendliebe“. Dieses Lied sang Marina und begleitete sich selbst auf der Gitarre. Es war die erste Akustikversion mit Gitarre, die ich zu Gehör bekam. Sie hat diesen Evergreen aber erstklassig umgesetzt. Es ist eines meiner Lieblingslieder, wo ich den Textautor Burkhard Lasch sogar persönlich kenne. Da ich von seiner Tochter Tanja Lasch der Fanclubleiter bin.
Ich war echt begeistert von dem Auftritt von Marina. Nach dem Konzert gab es noch eine Autogrammstunde. Wir Fans saßen noch zusammen und tranken ein Bier. Ma-rina verabschiedete sich dann offiziell von den Fans und beendete damit das Fan-clubtreffen. Einige Zeit nach Mitternacht war dann Bettzeit angesagt und ein wundervoller Abend war zu Ende.
Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir uns dann von den anderen Fans, die auch in der gleichen Pension wohnten und fuhren fanseelig zurück nach Berlin. Denn Sven fuhr uns nach Berlin, wo er auch dann bei seiner Mutter übernachtete. Im CD-Player lief Marina Koller und der Sven hatte den Marina-Koller. Welch eine Krankheit :-)
Bericht: Hans Peter Sperber



