Kulturbehörde unterstützt zehn Nachwuchskünstler
Hamburger Arbeitsstipendien für Bildende Kunst 2012
Jetzt ist es entschieden. Die Hamburger Kulturbehörde wird dieses Jahr die folgenden zehn Künstlerinnen und Künstler mit 820 Euro monatlich unterstützen: Adrian Alecu, Carl Groß, Simon Hempel, Burk Koller, Axel Loytved, Stefan Marx, Regine Petersen, Grit Richter, Paul Sochacki und Lily Lea Wittenburg.
Die zehn Stipendiaten wurden in einem zweistufigen Juryverfahren erstmals von zwei verschiedenen Fachjurys ausgewählt. Zunächst hat eine siebenköpfige Fachjury aus insgesamt 176 eingereichten Bewerbungen in einem Vorauswahlverfahren 23 Bewerberinnen und Bewerber für die Ausstellung ihrer Arbeiten im Kunsthaus ausgewählt. Aus diesen 23 Arbeiten hat eine fünfköpfige Jury zehn Stipendiaten für das Arbeitsstipendium ausgesucht. Am Ende des Stipendienjahres werden ihre neuen Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert, zu der auch ein Katalog herausgegeben wird.
Senatorin Prof. Barbara Kisseler: „Mit den Hamburger Arbeitsstipendien möchten wir Künstlerinnen und Künstlern ihren Arbeitsalltag als Kunstschaffende finanziell ermöglichen, damit sie sich auf die Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Arbeit konzentrieren können. Von dem zweistufigen Juryverfahren versprechen wir uns eine objektive Auswahl der Stipendiaten und hoffen durch die Besetzung der Jury mit zwei auswärtigen Mitgliedern, den überregionalen Austausch künstlerischer Positionen anzustoßen.“
Das bundesweit einmalige Stipendienprogramm existiert seit 1981. Unter den ehemaligen Stipendiaten sind eine große Anzahl auch überregional und international bekannter Künstlerinnen und Künstler wie z. B. Stephan Balkenhol, Mariella Mosler, Bernhard Prinz, Christoph Schäfer oder Jeanne Faust. Die Jury für die Vorauswahl setzt sich aus Hamburger Künstlern und Kunstvermittlern (Franziska Sollte, Annette Hans, Robert Morat, Baldur Burwitz, Cordula Ditz, Lene Markusen) und eine Behördenvertreterin zusammen. Die Endauswahl trafen zwei Hamburger Künstler (Gisela Bullacher, Gunnar Reski), zwei auswärtige Kunstvermittler (Stefanie Böttcher, Axel J. Wieder) und eine Behördenvertreterin.
Enno Isermann; Pressestelle der Kulturbehörde



