Valerie - Solo-Album
Valerie bittet mit ihrem erstem Solo-Album zum „Picknick“. Lehnen Sie sich zurück und sehen Sie zu, wie die Sonne mit den Wolken Verstecken spielt. Ziehen Sie ruhig die Schuhe aus. Lassen Sie die Dame mit dem großen Körbchen nur machen. Seien Sie sicher: Sie hat allerlei Harmonisches dabei.
Wer aber ist diese Frau, mit der ein Picknick augenscheinlich nicht so ist wie mit allen anderen? Valerie Sajdik wird am 2. April 1978 in Wien geboren. Sie verbringt ihre Kindheit in Moskau, wo sie eine französische Schule besucht. Mit 13 kehrt sie zurück nach Wien. Valerie spricht deutsch, französisch, englisch und russisch. Mit 16 unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag, mit 20 landet sie ein paar Achtungserfolge als Mitglied der Girlgroup „c-bra“, mit 22 hat sie den Jura-Abschluss in der Tasche. Den hat sie in Paris gemacht und dort lebt sie auch weiterhin. Die Magistra juris jazzt, groovt und singt fortan an der Seine mit französischen Größen wie „Zebraville“, „Rinocerose“ und „Villa Paris“. Bei einem Ausflug entdeckt Valerie das Dorf Saint Privat nahe Montpellier in Südfrankreich – und beschließt spontan dazubleiben. Kurz darauf lernt sie den Wiener Elektronik-Künstler Waldeck kennen und startet mit ihm ein neues Projekt. Man nennt sich – weil's dort so schön ist - „Saint Privat“. Schön ist es aber auch in Wien. Dort wohnt sie auch, im Wechsel mit Frankreich. Die Verbindung zu beiden Ländern ist Valerie wichtig, auch musikalisch. Folgerichtig wird das Duo „Saint Privat“ 2006 für den französisch gesungenen Sommer-Ohrwurm „Tous les jours“ und das Album „Riviera“ mit dem Amadeus Award (dem österreichischen Pendant zum „ECHO“) als Newcomer des Jahres ausgezeichnet.
Alles Schnee von gestern? Irgendwie schon. Der ist ja getaut, sonst wäre das mit dem „Picknick“ wohl auch die falsche Zeit. Die Zeit ist aber genau richtig für Valerie, die mehrsprachige, weltgewandte Österreicherin, die sich ohne Angst vor bösen Tieren, aber mit Charme, Selbstironie und viel Gefühl für akustische Delikatessen in die oberen Ränge der österreichischen Charts gesungen hat – Das alles will sie jetzt auch in Deutschland schaffen! Die musikalische Feinkost hat sie in ihrem „Picknick“-Korb dabei.
Und 14 Freunde, die besten, die sie hat: Weise („Papa“), Fröhliche („Picknick“, „Übermorgen“), Poetisch-Historische („Zeit“ ist der letzte Text, den die österreichische Kabarettist Gerhard Bronner vor seinem Tod schrieb), Ironische („Mädchen“) und natürlich auch ausgesprochen Attraktive („Cadillac“).
Und später, wenn die Hitze geht, bringt Valerie Ihnen das Tanzen bei: Foxtrott („Romeo“), Bossa Nova („Zeit“), Discofox („Noch einmal“) und mit ihrem ersten internationalen Erfolg „Regen“ sogar den guten alten L'amour-Hatscher - ohne den wär's ja irgendwie kein richtiges Picknick. Kleine Ausflüge in Valeries Lieblingsland Frankreich („Effets Secondaires“, „Crime“, „Larzac“) und ihre Heimat Österreich („Wien bei Nacht“) unterbrechen das lauschige Picknick nicht. Sie sind kulinarisch-akustische Delikatessen, die alleine schon das Naschen wert sind!
Linktipp: Valerie / Ariola



