LEONARD – Fliegen ohne Flügel
Ein gutes Schlageralbum ist nicht automatisch 14 mal Musik zum Mitklatschen oder Abtanzen - nein so einfach will sich LEONARD, erfolgreicher deutschsprachiger Sänger und Produzent sowie· Aushängeschild für gute Fernseh-Unterhaltung aus der Schweiz (er moderiert die beliebte TV-Sendung „Hit auf Hit“) die Sache nicht machen. Zwar hat er uns mit seiner ersten Single-Auskopplung „Wer weiss denn schon was Sünde ist“ gerade erst eine richtig temporeiche Tanz- und Mitklatsch-Nummer in den bekannten TV-Sommer-Sendungen präsentiert, aber die sind nur eine Facette seines vielseitigen Album-Repertoires.
„Lieder erklären Gefühle, beschreiben Situationen und Sehnsüchte, geben oft auch Mut und wollen durchaus auch mal aufmerksam machen“, erklärt der Schlagersänger, der auch diesmal alle Texte seines neuen Albums selbst geschrieben hat. Jeder der 14 Titel des Album „Fliegen ohne Flügel“ hat seinen Hintergrund, jedes der 14 Lieder ist ein Stück LEONARD. Wer genau zuhört, der kann in seine Seele blicken.
So möchte er zum Beispiel allen Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, sondern eher still im Hintergrund bleiben, mit dem Song „In diesem Film bist Du der Held“ einmal Dankeschön sagen für viele gute Taten, die oft im Verborgenen bleiben. Ein Schattendasein fristen zumeist auch unerfüllte Träume und Wünsche im Leben, denen er mit dem Song „Das Kind, das ich niemals haben werde“ auf eine ganz ehrliche und ungewöhnliche Art und Weise Ausdruck verleiht. Anrührend ist auch seine ganz persönliche Wertschätzung an seine viel zu früh verstorbenen Tanten, denen er den Titel „Tante Käthe“ widmete.
LEONARD berührt kaum ein Thema was ihn nicht selber berührt und er singt keine Lieder, hinter denen er nicht wirklich stehen kann. Er springt nicht auf den Zug kurzlebiger Trends - vielleicht für den Augenblick ein Fehler, aber niemals wenn man etwas eigenes zu sagen hat und etwas bleibendes schaffen möchte.
„Fliegen ohne Flügel“ ist für LEONARD nicht nur der Glaube an die grosse Liebe, die uns Flügel verleiht sondern auch Ausdruck eines sehr sozialisierten Lebensgefühls, dass menschliche Aspekte in den Vordergrund stellt, denn, so LEONARD: „Wer sich fallen lassen kann, ohne Angst haben zu müssen nicht aufgefangen zu werden, der kann auch „fliegen ohne Flügel“!
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